Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung

Unter Körperbehinderungen (physical impairments) werden drei große Formen verstanden, Beeinträchtigungen des Rückenmarks, Beeinträchtigungen der Muskulatur und des Knochengerüstes sowie chronische Erkrankungen und Einschränkungen durch Organerkrankungen.
Unterricht und Erziehung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung richtet sich nach dem individuellen Förderbedarf des Kindes und den adaptierten Lehrplänen der Grund-, Mittel- und Realschule sowie dem Lehrplan für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung und dem Rahmenlehrplan für den Förderschwerpunkt Lernen.

Grundlegende Informationen zu Epilepsie und Beratungshilfen

Ein epileptischer Anfall (Krampfanfall) ist eine Funktionsstörung des Gehirns, die plötzlich auftritt. Anfälle können unterschiedliches Aussehen haben. Sie lösen bei vielen Irritation sowie Bestürzung aus und erzeugen Unsicherheit bei den Lehrkräften. Sehr oft werden dabei die unscheinbaren, kurzzeitigen Absencen übersehen oder anderen pädagogischen Problemfeldern zugeschrieben. Epilepsien gehören zu den häufigsten chronischen Erkrankungen des Kindesalters. Bei 30 Kindern je Schulklasse erleiden etwa 3 Kinder einmal in ihrem Leben einen Anfall. Bei aller Bedrohlichkeit, die ein Anfall ausstrahlt, sind stets Zuspruch, Betreuung und ein besonderes Gespür für die Würde des Kranken wichtig. Unter diesem Link und in dem zur Verfügung gestellten Beitrag erfahren Lehrkräfte mehr über das Krankheitsbild und über mögliche Hilfestellungen.

Unterstützte Kommunikation in Unterricht und Schule

Im schulischen Alltag beschränkt sich Kommunikationsförderung nicht auf die Vermittlung von Fähigkeiten und Kenntnissen, sondern hat den erfolgreichen Einsatz der Kommunikationshilfen im Blick. Für Schülerinnen und Schüler mit kommunikativem Förderbedarf ermöglicht die Unterstützte Kommunikation Teilhabe nicht nur im schulischen Kontext.
Technische Kommunikationshilfen haben in den letzten Jahren an Komplexität gewonnen, Einsatzmöglichkeiten und Vielfalt der zur Verfügung stehenden Geräte vergrößert sich ständig.
Im Rahmen der Mobilen Sonderpädagogischen Dienste wirken ELECOK-Beratungsstellen sowohl für Förderschulen als auch für allgemeine Schulen. Sie sind Anlaufstellen für Kinder und Jugendliche mit erheblichen kommunikativem Förderbedarf, die durch den Einsatz technischer Hilfsmittel ihren Alltag erfolgreicher gestalten können.

Ihr Ansprechpartner

Wolf Sebastian

Telefon:
089 2170-2676
Fax:
089 2170-2815

MSDkonkret

Wird aktualisiert aufgrund der neuen Schulordnung für schulartübergreifende Regelungen an Schulen in Bayern (Bayerische Schulordnung – BaySchO) vom 1. Juli 2016, Teil 4 Individuelle Unterstützung, Nachteilsausgleich und Notenschutz §31-36