Realschule

An bayerischen Realschulen können Schülerinnen und Schüler mit Realschuleignung und sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam unterrichtet werden. Der Mobile Sonderpädagogische Dienst berät Realschulen in Fragen des individuellen Nachteilsausgleichs für die betroffenen Schülerinnen und Schüler. Zudem empfiehlt er pädagogische Fördermaßnahmen, die im Unterricht und im Rahmen von Budgetzuschlägen von der Schule durchgeführt werden können.
Realschulen mit dem Profil Inklusion entwickeln Bildungs- und Erziehungskonzepte, bei denen Unterricht und Schulleben so gestaltet werden, dass sie auf die Vielfalt aller Schülerinnen und Schüler eingehen.

Realschulen mit Schulprofil Inklusion

Geschwister-Scholl-Realschule Nürnberg (Schulprofil Inklusion)

Bereits seit 2011 organisiert die Geschwister-Scholl-Realschule gemeinsam mit der Jakob-Muth-Schule, Förderzentrum Förderschwerpunkt geistige Entwicklung die Kooperation von Partnerklassen in der 5. und 6. Jahrgangsstufe. Wesentliche Kennzeichen sind dabei die Einbindung in die Ganztagesangebote, eine fächerbezogene kontinuierliche Zusammenarbeit sowie die gemeinsame Verwirklichung ausgewählter Projekte.

Staatliche Realschule Ergolding

Im Sinne der " Inklusion einzelner Schüler " sieht es die Schule als ihre Aufgabe, Unterricht und Schulleben auf die individuellen Lernbedürfnisse ihrer Schüler abzustimmen und geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine größtmögliche Teilhabe erlauben. Aktuell unterrichtet die RS Ergolding  Schüler mit Hörschädigung, Körperbehinderung und Autismus-Spektrum-Störung.

Imma-Mack-Realschule Eching

Zum Schuljahr 2012/13 wurde der Imma-Mack-Realschule das Schulprofil Inklusion verliehen. In ihren Klassen werden seit Jahren Schüler mit Hörschädigungen, Körperbehinderungen oder dauerhaften Erkrankungen unterrichtet. Zudem ist in Kooperation mit der Fröbelschule Freising, Förderzentrum Förderschwerpunkt geistige Entwicklung eine Partnerklasse an der Schule eingerichtet.

Walter-Höllerer-Realschule Sulzbach-Rosenberg